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Tag
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Datum
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km
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Strecke
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Beschreibung
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24.02
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703
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Bretten – Karlsruhe – Freiburg – Mülheim – Belfort – Besancon – Chalon/Saone – Vichy – Thiers – Pourpiere
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Abfahrt gegen 7.15 Uhr. Die Sonne Südfrankreichs, Spaniens und Marokkos lockt. Wir fahren über Karlsruhe, die A5 bis Mulhouse, dann auf der Route National über Belfort, Besancon, Chalon s. S. und Vichy nach Thiers, in der Nähe von Clermont Ferrand. Auf der N79 hinter Paray finden wir nicht gleich die richtige Abfahrt in Richtung Vichy und verlieren somit 50 km für Hin- und Zurückfahrten. Als wir endlich doch in Vichy ankommen, ist hier die Zielführung in Richtung Thiers katastrophal. Auf diese Weise sehen wir mehr als geplant von dieser Stadt und finden die Architektur der Gebäudeensembles schön bis mondän. Wir lassen uns aber nicht viel Zeit für Besichtigungen, denn der Tag ist schon weit vorangeschritten. Gegen 19 Uhr sind wir vor dem Camping Municipal in Purpiere und übernachten vor dem noch geschlossenen Campingplatz.
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2
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25.02
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470
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Purpiere – Thiers – Issoire – Bèziers - Narbonne
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Wir haben gut geschlafen und sind erst 7.15 Uhr aufgewacht. Wir fahren zuerst zurück nach Thiers, um zu tanken und Fisch und Käse zu kaufen. Hier in der Auvergne soll es den besten Schimmelkäse Frankreichs geben. Also kaufen wir diesen. Dann geht’s, landschaftlich reizvoll (allerdings bei diesigem Wetter) über Vic-le-Comte nach Issoire auf die mautfreie N9 Richtung Béziers. Die Straße steigt schnell auf eine Höhe bis nahezu 1060 Metern an. Wir fahren noch einmal durch eine Winterlandschaft. Die Straße verläuft über eine Länge von fast 150 km als Höhenpanoramastraße mit fantastischen Blicken in die weite Landschaft. An den Hängen kleben noch alte, gewachsene Ortschaften, die sich teils im Schutz der Burgen vor Jahrhunderten entwickelt haben. Hier stehen viele romanische Bauwerke die es noch zu entdecken gibt. Wir nehmen uns vor, diese Gegend zu einem anderen Zeitpunkt genauer zu erkunden.
Nach Überqueren der neuen gigantischen Brücke von Millau geht es talwärts, und das gleißende Licht des Longuedoc begrüßt uns. Wir steuern den Stellplatz in Narbonne-Plage an, den wir dem Stellplatzführer entnommen haben. Dort angekommen, unternehmen wir noch einen Strandspaziergang, bevor wir den Loup de Mèr in die Pfanne werfen. Dazu gibt’s einen Badischen Riesling. |
Brückenmautstelle
unten:
Die Brücke bei Millau
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3
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26.02
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800
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Narbonne - Perpignan – Barcelona – Tarragona – Valencia – Elche – Santa Pola
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Die Nacht ist stürmisch. Das Wohnmobil schwankt und die Parkwarntafel am Fahrradträger klappert und raubt uns stundenlang den Schlaf.
Nach dem Frühstück wollen wir möglichst weit nach Süden kommen und freuen uns auf die Sonne Spaniens. Aber von Gerona bis Valencia wechselt das Wetter von normalem Regen in Wolkenguss und zurück. Das hatten wir uns anders vorgestellt.
Ab der Region Valencia gibt es Orangenplantagen, soweit das Auge reicht. Hier beginnt der Obstgarten Europas.
Nach Valencia wird das Wetter besser, und wir fahren bis Santa Pola, 15 km südlich von Elche. Der Campingplatz, der ca. 400 Einheiten umfasst, ist bis auf den letzten Platz voll, den wir bekommen, allerdings unter einer Palme. Dass diese in der Nacht bei jedem Windstoß mit ihren Wedeln gegen unser Fahrzeug schlagen wird, daran denken wir in diesem Augenblick noch nicht.
Heute haben wir vor, einmal nicht selbst zu kochen. Wir gehen zu Fuß in das Zentrum – und finden kein Restaurant. Also essen wir schließlich entnervt Spaghetti mit Tomatensoße im Wohnmobil. |
Der Stellplatz in Narbonne-Plage
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4
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27.02
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400
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Santa Pola - Elche – Murcia – Lorca - Granada – Puerte de la Alpujarra
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Auf dem Weg durch Andalusien überrascht uns die Natur mit den unterschiedlichsten Facetten: Zuerst fahren wir durch eine rotbraune, karge Landschaft, in der die weißen Dörfer und Städte eine bezaubernde Stimmung entfalten, dann durch eine komplett verschneite Landschaft auf ca. 1000Meter Höhe, die von den Dreitausendern der Sierra Nevada eingefasst ist. Kontraste auf einer komprimierten Fläche, wie sie stärker nicht sein könnten. Unterwegs entscheiden wir uns, die Alhambra bereits auf dem Hinweg zu besichtigen, da zu unserem Rückreisezeitpunkt der Tourismus wahrscheinlich stärker sein wird. Wir müssen auch heute nahezu eineinhalb Stunden auf den Einlass zu den Palasträumen warten. Der Eindruck ist grandios. Anschließend fahren wir auf den Campingplatz nach Alpujarra. Hier sind nur wenige Gäste. Dem Campingplatz angeschlossen ist ein Restaurant mit einer – wie wir feststellen – wirklich guten Küche.
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Die Sierra Nevada
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Der Löwenhof der Alhambra in Granada
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In der Alhambra
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5
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28.02
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324
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Puerta de la Alpujarra – Malaga – Marbeilla – Algeciras – Oued Laou
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Heute Morgen haben wir einen sehr schönen Sonnenaufgang. Als wir gehen ist von der der Platzverwaltung niemand anzutreffen. Ich lege das Geld vor die Bürotüre und wir fahren los. Zuerst talwärts weiter bis Tablones, dann auf der A 346 In Richtung Motril. Von der Anhöhe aus sin die mit Folien bedeckten endlosen Felder der Region zu sehen. Mit Einkaufen ist heute nichts; anscheinend wird auch hier Fasching gefeiert. Alle Geschäfte haben geschlossen.
Die Fahrt geht weiter über Malaga und Marbella. Diese Urlaubsorte mit ihren endlosen Bettenburgen lassen die Freude am Wohnmobil wieder steigen.
Gegen 13.30 Uhr erreichen wir in Algeciras. Wir fahren zum Hafen und wollen uns für die Fähre für den nächsten Tag informieren. Ein geschickter Verkäufer passt uns am Terminal ab, führt uns in sein Büro und macht uns ein Angebot mit 50%igem Rabatt. Statt knapp 400 EUR zahlen wir lediglich ca. 200 EUR für Hin- und Rückfahrt. Wir nehmen noch die Fähre um 15 Uhr und sind eine Stunde später in Ceuta. Diese Enklave ist wesentlich größer, als wir uns das vorgestellt hatten. An der Grenze zu Marokko spricht uns gleich ein staatl. Guide an und lotst uns durch den Zoll. Natürlich willt er Bares dafür. Wir sind schnell durch und geben ihm fünf Euro.
Wir sind in Marokko angekommen.
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Sonnenaufgang auf dem Campingplatz

Auf der Fähre nach Ceuta
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