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Der Campingplatz liegt etwas außerhalb, aber in 30 Minuten sind wir zu Fuß in Ronda. Heute ist Besichtigungstag. Wir besichtigen
- die Kirche Espiritu Santo aus dem 15. Jh., an der sich der Übergang von der Gotik in die Renaissance gut erkennen lässt. Die Kirche besteht aus nur einem Schiff, das von einer kreuzverzierten Kuppel überspannt wird.
- die Kirche Santa Maria La Mayor. Diese Kirche wurde auf den Grundfesten einer maurischen Moschee aus dem 13. Jh. errichtet. Im Inneren befindet sich ein großartiges Chorgestühl, eine Chorrückwand mit 14 herrlichen Bronzetafeln sowie ein Tabernakelaltar von besonderer Bedeutung.
- den Palast Montragon, in dem ein Museum untergebracht ist. Er ist jedoch ein Beispiel für die profane Baukunst der Stadt Ronda. In dem Palast sind drei Innenhöfe angelegt (Renaissancestil und Spätgotik). Der Palast wurde von den spanischen Königen in der Zeit der Rückeroberung Rondas bewohnt.
- die Neue Brücke, die die beiden wichtigsten Stadtteile miteinander verbindet. Sie wurde 1792 errichtet. Dazu gehen wir 365 Stufen in die Tiefe um einen schönen Blick auf die in der Schlucht eingebetteten Brücke zu erhalten.
- das Palais Don Bosco. Dieses Palais wurde erst Anfang des 20. Jh. erbaut und dem Alesianerorden zur Verfügung gestellt. Der Innenhof des Palais ist mit typischen maurischen Motiven geschmückt.
- dann treibt uns der Hunger auf die Piazza El Socorno. Ein deutsch sprechender Führer hat uns das Restaurant Dona Pepe für eine Paella empfohlen. Es gibt wahrscheinlich preisgünstigere Lokale am Platz, aber wahrscheinlich keine bessere Paella als die, die wir gegessen haben. Dazu auf Kosten des Hauses einen Aperitif und einen Degistif. Das Preis-Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet.
- gestärkt gehen wir zur Allee entlang der Schlucht von Ronda. Ein schön angelegter Garten mit blühenden Pfingstrosen, Flieder und Glyzinien erlaubt einen prächtigen Panoramablick auf die umliegende Bergwelt.
- nun gelangen wir auf die andere Seite der Stadt durch die terrassenförmig angelegte Gartenanlage Ciudad La Caridad zur
- Maurischen Brücke. Allerdings handelt es sich hierbei nicht mehr um die alte, ursprüngliche Brücke, sondern um eine im Jahr 1961 nach alten Originalplänen wieder aufgebaute Brücke. Durch den
- Bogen von Felipe V. aus dem Jahre 1742 führt der Weg wieder zurück.
Ein Kaffee am Piazza Duquese de Parcent schloss die Besichtigungstour ab. Gegen 17.00 Uhr treffen wir wieder auf dem Campingplatz ein. Unser Wissensdurst für heute ist gestillt. |