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44. Tag
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08.04
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Cordoba
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Mit der Buslinie 10 fahren wir vom Campingplatz zum Busbahnhof Cordoba. Preis p. Person und Fahrt 95 Cent. Vom Busbahnhof aus sind wir in 20 Minuten im historischen Zentrum Wir steuern direkt die Mezquita an und lassen uns vom Audio-Guid führen. Mit ihren 19 Quer- und 36 Längsschiffen und einer Ausdehnung von 129 x 179 Metern ist die Moschee von einem Standpunkt aus nicht mit dem Auge erfassbar. Das Charakteristische der Bauweise sind die doppelt übereinander angeordneten Bögen, die den Raum höher erscheinen lassen als er ist. Man blickt in einen Wald von Säulen.
Glanzpunkte in der Kathedrale sind das Mihrab sowie die eingebaute christliche Kirche (in letzterem Falle allerdings ein fragliches). …..
Nach einer zweieinhalbstündigen Besichtigung sind wir von den Eindrücken erschlagen. Wir gehen Richtung Guadalquivir und wollen die Römische Brücke besichtigen. Diese wird jedoch gerade restauriert. Also gehen wir zurück in das Jüdische Viertel, trinken in einem Straßencafe etwas und betrachten das Geschehen. Danach bummeln wir durch die Straßen und sind begeistert von dem aktiven Leben und Treiben, das sich uns zeigt.
Am Nachmittag besichtigen wir noch die Synagoge von 1315. Sie ist im Mudejardstil errichtet und im Inneren mit schönen Stuckarbeiten ausgestattet. Diese Synagoge ist neben der in Toledo die einzig erhaltene in Spanien. Gegen Spätnachmittag fahren wir mit dem Bus zum Campingplatz zurück. Einfacher geht’s nicht.
Die Temperaturen heute liegen um 16.30 noch bei 30° C. |
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45. Tag
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09.04
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240
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Cordoba – Jaen - Uebeda
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Eigentliches Ziel des heutigen Tages ist Jaen. Zuerst wollen wir in Cordoba jedoch eine Passionsprozession besichtigen, die am Vormittag stattfindet. Wir verlassen den Campingplatz, weil wir weiter reisen möchten. Da es absolut schwierig ist in Cordoba einen Parkplatz zu finden, erst recht mit einem Wohnmobil, ziehen wir unverrichteter Dinge weiter. Nur: die Zielführung in Cordoba ist eine Katastrophe. Es finden sich unzählige Wegweiser zu Hotels und den zahlreichen Kirchen und Plätzen, aber keine, die den Weg Richtung Madrid weist. Entnervt landen wir dann nach einer Stunde Irrfahrt auf der richtigen Autobahn.
Erste Station ist Montora. Hier wollen wir einen Bummel durch die hübsch am Hang gelegene Stadt machen. Wir kommen jedoch gerade noch rechtzeitig in die Stadt, um eine Passionsprozession zu sehen.
Wir fahren weiter. Nächster Punkt ist Andujar. Hier wollen wir ein El-Greco-Gemälde besichtigen. Aber als wir in die Stadt fahren, werden wir wieder von einer Prozession gestoppt. Anstatt dass die Polizei die Zufahrt rechtzeitig absperrt, wird der Verkehr unmittelbar vor der Prozession gestoppt und darf wenden. In den schmalen Straßen kommt beim Wendemanöver eines Fahrzeuges von knapp 6,40 Metern Freude auf.
Wir parken unser WoMo und gehen schnell zur Prozession, um einige Aufnahmen zu machen. Im Vergleich zur ersten Prozession gehen hier die Träger der Podestes unter diesem, einige Prozessteilnehmer gehen mit Kapuzen über dem Gesicht.
Auf der weiteren Fahrt nach Jaen und darüber hinaus sehen wir von Horizont zu Horizont nur Olivenbäume. Es muss das größte Olivenanbaugebiet Europas sein. In einem Carrée von 50 x 50 km, das wir letztendlich von Andujar über Jaen bis Uebeda durchfahren, nichts als Olivenbäume
In Jaen. wollen wir den großen Dom besichtigen. Die Altstadt liegt steil am Hang, und Parkmöglichkeiten sind keine. Etwas außerhalb finden wir einen Parkplatz und gehen zu Fuß in das Centro Ciutat. Nur: die Kirche öffnet ihre Pforten erst wieder um 18 Uhr, und so lange wollen wir nicht warten. Ein Campingplatz ist hier weit und breit nicht zu finden, und so suchen wir uns einen Platz in der „Wildnis“. Wir werden nördlich von Uebeda fündig und genießen den herrlichen Abend mit Sonnenuntergang. |
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46. Tag
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10.04
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270
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Ubeda - Jorquera
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Heute morgen fahren wir zuerst noch einmal nach Uebeda, Richtung Centro Ciutat und Parking Monumental Centro. Die Parkplätze sind für europäische Kleinwagen dimensioniert und nicht für Wohnmobile. Also suchen wir uns irgendwo eine Parkmöglichkeit in den Gassen. Zu Fuß geht’s dann ins historische Zentrum. Die Stadt gefällt uns. Sie hat enge Gassen, alte Palais in klassizistischer und Renaissancebauweise, eine Vielzahl von Kirchen und schöne Platze. Wir besichtigen die Kirche El Salvador (Eintritt 3 EUR). Die Kirche geht auf das 16. Jh. zurück und hat, als herausragendes Element, einen hervorragenden Schnitzaltar. Ein schönes Chorgitter trennt den Chor vom Schiff.
Dies ist der Abschied von den andalusischen Städten.
Wir fahren weiter Richtung Albacete. Zuerst begleiten uns bis zur Sierra de Alcaraz, ca. 100 km, Olivenbäume. Es ist unvorstellbar, in welchem Ausmaß hier Olivenbäume stehen. Es müssen mehrerer Millionen sein. Die Frage stellt sich, wie werden die Oliven in diesem Umfang geerntet?
In Albacete gehen wir in den Hipermarkt „Eroski“. Man wundert sich über Größe, Qualität, Sauberkeit und Angebot eines solchen Supermarktes. Das ist schon große Klasse.
Ziel des heutigen Tages sollte Alcala sein. Der Weg dorthin, auf der Autobahn 430 bis Chinchilla de Monte Aragon, führt über monotone, topfebene Straßen nach La Felipe und Casa de Juan Nunez. Dann plötzlich eröffnet sich ein Canon auf, der 150 - 200 Meter in die Tiefe fällt, der einem den Atem verschlägt, ausgewaschen vom Rio Juca. Direkt an der Passstraße ist eine Aussichtsplattform – einen Mirador –, der uns heute als Übernachtungsplatz dient. Wir genießen den herrlichen Abend und den Blick in die Landschaft. Alcala kann bis Morgen warten |
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47. Tag
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11.04
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219
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Jorquera – Benicassim
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Der Tag beginnt wolkenlos und kühl. Wir haben heute den 47. Reisetag und eigentlich eine ganze Menge an Palästen, Medinen, Medersen, Kirchen, Plätzen u.a. gesehen und beschließen deshalb, den eigentlichen kulturellen Teil dieser Reise zu beenden, und versuchen statt dessen, noch ein paar sonnige Tage an der Küste zu verbringen.
Zuerst fahren wir jedoch in den vor uns liegenden Canyon und Richtung Alcala. Diese Fahrt wird zum Erlebnis. Die Route erstreckt sich auf ca. 15 km durch diese Schlucht, entlang an steil aufragenden, ausgewaschenen Kalkfelsen, in denen viele Aushöhlungen zu sehen sind. Dann Alcala: Diese Stadt ist direkt an den Berghang gebaut und bietet ein fantastisches Bild. Hinter Alcala steigt die Straße wieder den Canyon hinauf und führt auf eine Ebene, wie sie typisch für die La Mancha ist, weiter, als ob diese geologische Besonderheit gar nicht dagewesen wäre.
Wir fahren nach Requena, dann auf der N III Richtung Valencia, auf der A7 um Valencia, wechseln dann auf die N 340, bevor die A7 mautpflichtig wird, und fahren nach Benicassim auf den Camping Bonterra Park. Hier bezahlen wir mit der Camping Card ACSI 14 EUR incl. Stromanschluss, den wir jedoch nicht beanspruchen. |
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48. Tag
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12.04
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0
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Benicassim
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Heute besichtigen wir Benicassim. Die Stadt liegt etwas im Schatten von Castellion. Benicassim hat einen kleinstädtischen Charakter mit einem gewissen Charme die zum Bummeln einlädt. Im Zentrum gibt es noch viele kleinere Geschäfte und Straßencafes. Die Skyline, vom Meer her gesehen, könnte schöner sein. Auch hier, wie fast überall an den Küstenstädten Spaniens, wurden in der Boomphase Hochhäuser erstellt, wobei jede Wohnung einen Blick aufs Meer haben sollte. Davor liegen wunderschöne Villen im Jugendstil, die von der Optik fast verdrängt werden. Schade.
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