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49. Tag
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13.04
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Benicassim
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Wir bleiben noch einen Tag. Heute ist auch Markttag und so füllen wir wieder unsere Vorratskammern mit Obst, Gemüse und allem was man so braucht. Wir stellen fest, dass Obst und Gemüse auf dem Markt gekauft wesentlich billiger ist als im Supermarkt (also gerade umgekehrt wie in Deutschland). Wir kaufen beispielsweise ein Kilogramm Erdbeeren für EUR 1,75. Die Preise für Äpfel, Orangen, Zucchini, Gurken verhalten sich ähnlich.
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50. Tag
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14.04
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240
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Benicassim - Blanes
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Heute geht es weiter Richtung Norden. Nach zwei Tagen Aufenthalt wollen wir wieder aus der Statik eines Campingplatzlebens ausbrechen. Wir haben vor, die nächste Station an der Costa Brava einzulegen. Dazu fahren wir auf der N 340 – die größtenteils sehr gut ausgebaut ist, bis Llobregat, umfahren Barcelona auf der Autobahn und gehen bei Granollers auf die C 60 bis Matro und von hier auf der N8 entlang der Küste bis Blanes. Damit haben wir die nicht unerheblichen Autobahngebühren in Spanien komplett gespart. Wir gehen in Blanes auf den Campingplatz, da dieser stadtnah liegt. Allerdings ist es empfindlich kalt geworden, und der Strandspaziergang wird zu einer kurze Stippvisite. Aber der Eindruck ist enttäuschend. Blanes ist eine Touristenstadt mit allen Auswüchsen. Keine ursprüngliche Atmosphäre ist mehr vorhanden. Eine Stadt wie diese entspricht nicht unserem Traum von einem Urlaubsort.
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51. Tag
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15.04
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270
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Blanes – Sant Pere Pescador
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Der Himmel ist heute Morgen ziemlich bedeckt. Eigentlich wollen wir Richtung Pyrenäen fahren, aber so hat es keinen Sinn. Zuerst haben wir das Problem, mit dem Wohnmobil aus dem Campingplatz heraus zu kommen. Alles ist ziemlich verwinkelt, eng und voller Bäume. Nach einer 20-minütigen Rangiererei sind wir endlich draußen. Millimeterarbeit!
Dann fuhren wir die Küstenstraße über Lloret de Mar (wo vergangene Woche ein Wohnmobil auf einem Parkplatz gestohlen wurde) nach Tossa de Mar. Bis hierher herrscht ausgesprochener Touristenrummel. Dann folgt eine der schönsten Küstenstraßen Spaniens bis Sant Feliu de Guixols: Steilküste, Buchten und schöne Aussichten wechseln sich hier ab. Allerdings, wer nicht gerne Kurven fährt, sollte diese Strecke meiden. Denn es geht keine 500 Meter geradeaus. Aber es lohnt sich.
Wir fahren weiter über Palamos, Palafrugell bis Sant Pere Pescador: Eine kleine katalanische Stadt mit einem hübschen Ortskern. Hier finden wir auch einen Campingplatz, der gute Einstellmöglichkeiten bietet und vorbildliche sanitäre Einrichtungen hat. Auch die Sonne meldet sich so langsam.
Am Spätnachmittag unternehmen wir einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet. Es ist für uns dieses Jahr die erste Wanderung durch Felder und Wälder, die bereits grün sind. Es ist nur schön. |
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52.Tag
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16.04
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219
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Sant Pere Pescador – Leucate
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Heute Morgen unterziehe ich das Wohnmobil noch einer Schnellwäsche, bevor wir uns wieder auf die Strecke machen. Schließlich ist Ostersonntag. Der Campingplatz hat einen Waschplatz, und den nutze ich dafür.
Von Sant Pere Pescador fahren wir über Castello d’Empuries nach Llansa und von hier aus entlang der Küste. Die Straße windet sich wieder entlang der Höhenzüge und des Mittelmeeres und bietet prachtvolle Ausblicke auf die wilde Küste der Costa Brava. Die Straße bildet eine logische Fortsetzung der gestern gefahrenen Strecke Von Tossa de Mar bis Sant Feliu de Guixols. Bei Cerbère fahren wir weiter entlang der Küste. Über Collioure, Argeles-sur-Mer und Barcarés gelangen wir nach Leucate, wo wir unsere Freunde wieder treffen. Hier bleiben wir am Etang, inmitten von surfbegeisterten Campern, stehen. |
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53. Tag
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17.04
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Leucate
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Heute erkunden wir etwas die Umgebung. Der Etang, an dem Leucate liegt, ist ein Eldorado für Surfer. Er teilt sich in mehrere Abschnitte ein, die von verschiedenen Surfergrupen genutzt werden.
Wir Nichtsurfer gehen zu Fuß in die drei Kilometer entfernte Ortschaft Leucate. Obwohl in den Randgebieten immens viel in den vergangenen Jahren gebaut wurde, hat die Ortschaft noch einen schönen ursprünglichen Charakter. Schon der Weg in die Stadt, durch Wälder und Auen entlang am See, ist beeindruckend. Es ist eine unwahrscheinlich vielseitige Flora zu bewundern: vom wilden Majoran bis zu Liliengewächsen, von Kiefern bis zu Mandelbäumen. Man denkt manchmal sogar an die Toskana. Wir sind überrascht und begeistert.
Der Nachmittag gehört der Pflege der Faulheit. Von Heiner, unserem Freund, schieße ich einige Surffotos. Mal sehen was dabei herauskommt, denn Sportfotografie ist eigenes Thema. Für Heiner ist es ein ideales Surfwetter. Viel Wind. es bläst der Tramontana. Gegen Abend wird der Wind zum Sturm und heult die halbe Nacht ums Wohnmobil, bis er sich endlich gegen Morgen legt.
Heute Abend spielen wir wieder mit Heidrun und Heiner „Skip-Bo“ im WoMo. Es ist Mitternacht als wir auseinander gehen. |
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