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28.06
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252 km
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Arnold – Mt. Diablo State Park (Kalifornien)
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Das nächste Ziel heißt San Francisco. Dazu fahren wir auf dem Hwy. # 4 bis Angels Camp und von dort weiter auf dem Hwy. # 12 bis Stockton. Dann auf der Interstate # 12 über Tracy und Livemore nach Danville. Hier sehen wir bereits das Hinweisschild zum State Park Mt. Diablo. Der Campingplatz liegt hoch auf dem Berg in 900 m Höhe, und wir winden uns durch eine Vielzahl von Kurven hoch. Normalerweise bietet dieser Platz eine tolle Aussicht in alle Richtungen, vom Yosemite bis zur Golden Gate Bridge. Nur heute ist alles anders. San Francisco hat eigentlich keine Temperaturen, die über 25°C gehen. Heute steigt jedoch das Thermometer auf 43°C. Damit liegt die Stadt, in einiger Distanz von hier, völlig im Dunst. Die Sicht ist äußerst diffus.
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29.06
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86
km
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Mt. Diablo State Park – San Francisco – State Park (Kalifornien)
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Um 8.30 Uhr kurven wir die Serpentinen des Mt. Diablo hinunter und fahren nach Walnut Creek. Von dort aus geht‘s mit dem BART-Transit nach San Francisco in die Powell Street. Das Wohnmobil lassen wir auf dem Parkplatz vor der Bahnstation für einen Dollar von 10 Uhr morgens bis abends stehen. Die Tageskarte für die BART kostet 9 $ p. P., mit der wir auch die Busse im Innenstadtbereich benutzen können.
In der Powell Street angekommen und das Visitor Center besucht, gehen wir die Powell St. entlang Richtung China Town. Hierbei stellen wir zum erstenmal fest, dass die Straßen enorme Steigungen und Gefälle besitzen. Durch diese Straße führt auch eine der Linien der Cable Car, die die Steigungen mit Hilfe von unterirdisch verlegten Seilzügen bewältigt. Diese Bahn ist natürlich eine der großen Touristenattraktionen. Die Menschen stehen hier Schlange, um mitfahren zu können. Wir laufen weiter. In Chinatown, wo wir u. a. den Kong Gnow Tempel besichtigen, kaufen wir noch einen 16-GB-Memorystick sowie einen Polfilter für den Camcorder, nicht ohne zuvor erfolgreich über den Preis gesprochen haben. Dann führt uns der Weg zum Coit Tower. Von der Plattform am Fuße des Turmes hat man schon einen hervorragenden Blick über die Stadt. Im Tower sind Fresken im Stile des sozialistischen Realismus zu betrachten. Danach geht‘s wieder talwärts, vorbei an eleganten Villen von Nob Hill, die die traditionelle Architektur elegant mit dem aktuellen Zeitgeist verbinden. Überhaupt weisen viele Gebäude wunderschöne Elemente des Jugendstils sowie des Art Decos auf. An der Küste angekommen, lassen wir natürlich auch die Pier 39 mit den Seelöwen sowie Fisherman’s Warf nicht aus, wo der Tourismus seine Blüten treibt. Wir nehmen dort einen Imbiss zu uns, bevor wir uns zu den Windungen der Lombard Street aufmachen, der wohl krumsten Straße der Welt. Diese Straße hat ein Gefälle von 25% und führt durch enorm enge Serpentinen zwischen gepflegten Blumenbeeten. Ein Schauspiel für alle, sowohl für Autofahrer wie für Zuschauer. Dann steuern wir - last but not least - für heute die Grace Cathedral an, bei deren Wiederaufbau die Kathedrale Notre Dame von Paris als Vorbild diente. In den modernen Glasfenstern sind bedeutende Persönlichkeiten, wie Einstein, Roosevelt, Gutenberg, Rahner u.a. verewigt.
Nach so viel Fußarbeit nehmen wir jetzt den Bus für die Rückfahrt zur Market Street und dort den BART-Transit nach Walnut Creek. Auf dem Mt. Diablo angekommen, erleben wir auch heute wieder einen fantastischen Sonnenunterang.
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30.06
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86 km
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Mt. Diablo State Park – San Francisco – State Park (Kalifornien)
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San Francisco 2. Tag. Wieder fahren wir mit der Metro in die Stadt, allerdings eine Station weiter zum Civic Center/UN Plaza. Hier ist das politische und kulturelle Zentrum der Stadt. In einem monumentalen Rathaus, dessen Kuppel der des Petersdomes nachempfunden wurde, regiert das Stadtparlament. In der davor angelegten Straße sind rechts und links Obelisken aufgestellt, in denen die Nationen chronologisch aufgeführt sind, wann sie zur UNO beigetreten sind. Die UNO wurde hier, in San Francisco, am 26. Juni 1945 gegründet. Um das Rathaus sind Oper, die modernste Bibliothek der westlichen Welt, die Symphony Hall u. a. Gebäude angegliedert. Dann fahren wir mit dem Bus zum Golden Gate Park, in dem sich das „de Young Museum“ befindet. Auf der Fahrt dorthin durchfährt der Bus ein Stadtviertel um den Alamo Square, in dem fantastisch schöne, zweigeschossige Wohnhäuser mit Jugenstil- und Art Deco-Elementen stehen.
Das Museum zeigt amerikanische, traditionelle und zeitgenösische Kunst sowie Sonderausstellungen. Die Architektur des Hauses besticht durch seine klaren Formen und helle, großräumige Innengestaltung. Die gezeigten Objekte umfassen Malerei, Plastiken, Glaskunst, indianische Relikte u. a. Das Museum liegt wunderchön im Park, aber die feucht-neblige Witterung verleitet uns nicht, länger im Park zu bleiben.
Nach dem Museumsbesuch fahren wir zum Alamo Square, um das Gebäudeensemble „Die fünf Schwestern“ zu fotografieren, das mit der Skyline im Hintergrund einen schönen Kontrast bildet. Letztlich bringt uns der Bus in die City zurück, um die Shoppingtempel und die „Transamerica Pyramide“ zu besichtigen sowie das „Cafe de la Presse“ aufzusuchen, um mal wieder deutsche Zeitschriften zu kaufen.
Den Abend verbringen wir, mit deutschen Magazinen in der Hand, wieder in gewohnter Höhe auf dem Mt. Diablo.
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01.07
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195
km
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Mt. Diablo State Park – San Francisco – Point Reyes (Kalifornien)
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Sicher, man könnte in San Francisco noch Tage verbringen und Neues entdecken, aber wir setzen unsere Tour fort. Der kürzeste Weg nach Point Reyes wäre über Richmond und von dort über die San Rafael Bridge, aber wir wollen über die Golden Gate Bridge fahren. Das heißt, wir müssen mit dem Wohnmobil durch San Francisco. Etwas nervig, aber es geht. Unmittelbar vor der Brücke gibt es einen Fotografenparkplatz, auf dem man das Fahrzeug abstellen und einige Aufnahmen von der Konstruktion anfertigen kann. Das Wetter ist nicht überragend, aber man sieht wenigstens das andere Ende der Brücke am anderen Ufer. Die meiste Zeit ist die Brücke im Nebel verschwunden.
Dann über die Brücke und nach ca. fünf Meilen runter von der Interstate und auf den Hwy. #1, der entlang der Küste verläuft. Zuerst schraubt sich die Straße wieder in endlosen Windungen, vorbei an Eukalyptusbäumen, in die Höhe, um dann wieder zum Pazific abzufallen. Eigentlich böten sich auf der Strecke tolle Fotomotive, aber das Blau des Himmels ist nicht zu sehen.
Gegen Nachmittag sind wir in Olema auf der Halbinsel Point Reyes. Zwischen dem Festland und der Halbinsel verläuft der San-Andreas-Graben, der bei den Erdbeben von 1906 und 1989 Berühmtheit erlangte. Dieser Graben ist die Nahtstelle zwischen der Pazific- und der Amerikaplatte. Im Visitor Center von Olema gibt es dazu ausführliches Informationsmaterial. Angeschlossen an diese Einrichtung ist ein Erthquake-Trail, auf dem mit zahlreichen Tafeln die Thematik interpretiert wird.
Nach einem kurzen Ausflug zum Leuchtturm an die Südspitze der Halbinsel fahren wir zum Samuel & Tailer State Park westlich von Olema.
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